Hegegemeinschaft Osterzgebirge

Station für Raubwild im Rahmen von "Fellwechsel GmbH"

Am Standort des Wildparks Osterzgebirge in Geising wurde eine Sammelstelle im Rahmen des DJV-Projektes „Fellwechsel GmbH“ durch die untere Naturschutzbehörde eingerichtet.

Artenschutz und nachhaltige Jagd finden in diesem Vorhaben ihren Einklang. Zudem wird das Engagement bei der Bejagung von Raubwild auf Wunsch honoriert. Weitere Informationen zum Projekt „Fellwechsel GmbH“ finden Sie auf dem beigelegtem Projektflyer, den Anlagen zu diesem Schreiben oder im Internet unter der URL: https://fellwechsel.org/

Ab sofort kann erlegtes Raubwild von Jägern der Region im Kern und als Ganzes verpackt sowie mit Herkunftsnachweis versehen zu dieser Sammelstelle und innerhalb deren Öffnungszeit  gebracht werden. Am besten geeignet ist Raubwild aus der Fangjagd - aber auch der Schrot- und Kugelschuss ist möglich, solang nicht der Nacken- und Rückenpelz zerstört ist. Die Abgabe des erlegten Raubwildes begrenzt sich wegen der geeigneteren Balgqualität im Winter auf den Zeitraum von Mitte November bis Mitte Februar.

Die Sammelstelle befindet sich in Form einer 400 l fassenden Tiefkühltruhe am Standort des Wildparks Osterzgebirge mit Anschrift auf der Dresdner Str. 37 in 01778 Geising.

Die Öffnungszeiten des Wildparks Ostererzgebirge sind täglich im Winterhalbjahr von 10.00 - 16.00 Uhr.

Den zwingend notwendigen Herkunftsnachweis für jedes abgegebene Stück Raubwild können Sie online unter der URL: http://fellwechsel.org/downloads/ herunterladen oder online ausfüllen und ausdrucken. Es stehen Ihnen aber auch Vordrucke an der Sammelstelle zur Verfügung.

Bitte füllen Sie den Herkunftsnachweis sorgfältig und vollständig aus.

Die auf dem Herkunftsnachweis einzutragende Sammelstellen-Nr. erhalten wir in den nächsten Tagen noch vom Deutschen Jagdverband. Sie bekommen diese zeitnah nachträglich von uns mitgeteilt bzw. wird diese zeitnah auch als Information an der Sammelstelle ausliegen.

Wichtig: Nicht beschriftete Tiere dürfen aus veterinärrechtlichen Gründen nicht mitgenommen werden und bleiben in der Sammelstelle!

Bitte beachten Sie die Verpackungshinweise, welche Ihnen als Anlage zum Schreiben übersendet werden. 

Abschließend die Information, dass Sie als Jäger die Möglichkeit haben, ihr erlegtes Raubwild als Spende dem Projekt „Fellwechsel GmbH“ zu übergeben. Dann kreuzen Sie bitte auf dem Herkunftsnachweis das Kästchen ð unentgeltliche Lieferung an. Diese Variante, das Projekt und dessen Fortbestand zu unterstützen, wählte die Mehrheit der Jäger im vergangenen Jahr!

Auf Wunsch können Sie sich Ihr Engagement aber auch honorieren lassen. Dazu geben Sie bitte auf dem Herkunftsnachweis lediglich Ihre Bankverbindung an! (Die anzukreuzenden Kästchen ð unentgeltliche Lieferung und ð Abrechnung über Sammelstelle bleiben bitte in diesem Fall frei! )

Die Auszahlung der Balgprämie erfolgt nach Anzahl der angelieferten Tiere und der Qualitäts-beurteilung nach Verkauf der Felle; spätestens jedoch ein Jahr nach Anlieferung.

Nur bei vollständig ausgefüllten Abgabeformularen kann eine Auszahlung erfolgen. Alle persönlichen Daten werden selbstverständlich nach den geltenden Datenschutzbestimmungen vertraulich behandelt.

 

Versammlung der Hegegemeinschaft        am 25.10.18

Zur nächsten Versammlung der Hegegemeinschaft am 25.10.2018 um 19 Uhr lädt der Vorsitzende alle Mitglieder sowie die Jagdgenossenschaftsvorstände und Eigenjagdbesitzer im Wirkungsbereich der Hegegemeinschaft in den Lindenhof Ulberndorf ein.

Tagesordnung:

1.)Vorstellung Wildtiermanagement- und Bejagungskonzept des Forstbezirkes Bärenfels

1a.)Vorstellung Projekt Geisingberg

1b.)Erste Ergebnisse der Wildschadenserhebung 2018 und Kurzinformation                                Gemeinschaftsprojekt Rotwild durch Geschäftsleitung Staatsbetrieb Sachsenforst

2.)Schilder, Transparent-Planen, Pfosten und Spannseile - wer hat Bedarf durch Raps-/Waldrand-Konflikte im kommenden Winter und plant Jagdruhezonen und Besucherlenkung?

2a.)Einsatz Wärmebildtrechnik im Forstbezirk - was?wann?wozu?

3.)Stand Gruppenabschußplan und Gesamtabschußplan Rot- und Muffelwild, Streckenentwicklung langjährig

4.)Sanktionen Gruppenabschußplan bei Fehlabschüssen Rotwild männlich / Vertragsverletzungen, Beschluß

5.)kommende Planungsperiode Rot- und Muffelwild 2019/20 - 2012/22

6.)Diskussion, verschiedenes

Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen. Die GAP-Reviere sollten dringend vertreten sein.

 

 

HG-Vorstand berät am 27.02.2018 in Bärenfels

Der Vorstand der Hegegemeinschaft, wiederum angereichert durch Dr. Irrgang und Herrn Hommel, wurde von Herrn Thomae und Herrn Polaczek von der Geschäftsleitung des Staatsbetriebes Sachsenforst über den weiteren Verlauf des SBS/TU-Dresden - Rotwildprojektes informiert.

Ein Schwerpunkte dabei war, dass der SBS mit der TU anstrebt, eine wildökologische Raumplanung analog Prof. Reimoser (Uni Wien) und dem Forstbetrieb Thüringen zu entwickeln.

Zwei Arreale im Wirkungsbereich der HG wären dann Rotwild-Verdrängungsgebiete (zusammen ca. 1.300 ha), in denen durch wildartunterschiedliche ganzjährige Bejagungsunruhe das Rotwild vergrämt werden soll, um ungeschützten Weißtannen-Waldbau zu ermöglichen. Hierzu fordert Vorstandsmitglied Carsten Geißler einen Korridor im Verdrängungsgebiet bei Reichenau,  um den Rotwild - Zug Richtung Weißeritztal bzw. Tharandter Wald weiterhin zuzulassen, da sonst eine genetische Verarmung stattfände.

Das "grüne" Gebiet zwischen Altenberg und Schmiedeberg wäre -da fichtendominiert- ein weniger druckvoll bejagtes Gebiet, und Ziel wäre es, auch die angrenzenden Pachtgebiete dazu zu bewegen, eine Bejagung nur im 2. Halbjahr, also 01. Juli bis 31. Dezember durchzuführen, um gerade dem Rotwild hohe Ruhepotentiale zuzugestehen. Hierzu müssten wir sicherlich Jagd- und Agrargenossenschaften mit in´s Boot holen, wenn das auch nur annähernd umgesetzt werden sollte.

Vorsitzender Norman Moucha und Vorstand Carsten Geißler schlagen vor, über Fördermittel eine 2-Jahres-Stelle einzurichten, um ein wissenschaftlich gestützes Wildtiermanagementkonzept für den Wirkungsbereich unserer HG zu entwickeln, mit Eigentümern und Landnutzer abzustimmen, und wirkliche Lebensraumverbesserung zu erreichen - dies unter Einbeziehung des vorliegenden Jagd- und Wildtiermanagement-Konzeptes unseres Mitglieds Forstbezirk Bärenfels.

Bei dieser Förderstelle kommt von allen Stellen immer wieder der Verweis auf Mittel der Jagdabgabe. Unseres Erachtens ist dies jedoch eine gesamtgesellschaftliche, und somit steuerzufinanzierende Aufgabe. Von den Töpfen des Naturschutzes auf Landes- und Bundesebene sind wir als nicht-rechtsfähiger Verein jedoch ausgeschlossen - eine Rechtsform, die uns eben das SMUL vorgegeben hat.

Diese Aufgabe ist aber ehrenamtlich nicht zu erbringen. Wir arbeiten an der Umsetzung dieses Planes, benötigen hierfür aber die Unterstützung der Naturschutzbehörden von Landkreis, Land und Bund.

Autor: Carsten Geißler

HG - Vorstand berät am 09.01.2018 in Bärenfels

Der Vorstand der Hegegemeinschaft, angereichert durch Dr. Irrgang und Herrn Hommel, traf sich in Bärenfels zur ersten Sitzung im Jahr 2018.

Wir hatten den tschechischen Jagdfreund von Vorstand Heinz Günther, den Förster im Ruhestand Thomas Hanuschek zu Gast, der uns vieles über das Jagdsystem in Tschechien berichtete - vielen Dank dafür! Die Einblicke in die tschechischen Bedingungen und den Zustand der Rotwildpopulation dort gaben den meisten von uns zu denken.

Um die Population vernunftsbezogen zu betrachten, müssten wir die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Part des Osterzgebirges deutlich verstärken.

Wie andere tschechische Jäger berichtete auch er über ein Geschlechterverhältnis von 1 : 7 (männlich zu weiblich), örtlich überhöhten Beständen, und mangelnden alten Hirschen.

Die Abschuss-Planerfüllung des GAP der HG (GJB+EJB) liegt nach fast 2 Jahren bei etwa 40% des Gesamtplans. Es scheint, als wäre deutlich weniger Rotwild bei uns, was sicherlich dem bislang fehlenden Winter anzulasten ist.

Zu einer Diskussion über ein Lebensraum- und Jagdkonzept kommt der Vorstand zu einer weiteren Arbeitssitzung am 27. Februar zusammen. Die Umsetzung eines solchen Konzeptes wird in ehrenamtlicher Tätigkeit vermutlich nicht machbar sein. Insofern wird der Schritt nach Erstellung eines Grundgerüstes die Beantragung von Fördermitteln zur Beauftragung personeller Ressourcen sein.

Autor: Carsten Geißler

Staatsministerium für Soziales und Gesundheit übernimmt Trichinen-Gebühren

Laut Verwaltungsvorschrift vom 15. Dezember 2017 übernimmt das sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesundheit ab 01.01.2018 bis zum 31.12.2019 die Kosten für die Trichinenschau von Schwarzwild.Wie Vorstandmitglied Carsten Geißler beim Landratsamt erkundete, bleibt es bei den Ohrmarken und Wild-Ursprungsscheinen wie seit Jahren gehabt, das Landratsamt wird lediglich die Berechnung an das Ministerium vornehmen, statt an den einreichenden Jäger. Ob zu Dokumentationszwecken die Jäger noch eine NULL-EURO-Rechnung erhalten, ist noch unklar. Es wird weiterhin per email die Freigabebescheinigung versendet - alles wie bisher.Das SMS verspricht sich dadurch den auch wildbiologisch richtigen, aber im Zuge der Vorbeugung gegen ASP erforderlichen Reduktionsabschuss über verschärften Frischlingsabschuss zu verstärken.

Autor: Carsten Geißler

 

Statuskolloqium zum "Rotwildforschungsprojekt" Sachsenforst/TU Dresden

 

Am 23.September hatte der Staatsbetrieb Sachsenforst zum Statuskolloqium Zwischenbericht Rotwildforschungsprojekt mit der TU Dresden Abt. Forstzoologie eingeladen.

Aus unserer Hegegemeinschaft waren der Vorsitzende Norman Moucha, die Vorstandmitglieder Wolfram Gläser, Kurt Reichel und Carsten Geißler sowie unser Mitglied Lothar Göbel ebenso dabei wie Forstbezirksleiter Dr. Sven Irrgang und Revierleiter Thomas Funke.Neben interessanten Sachvorträgen gab es durchaus kontroverse Diskussionen zu einzelnen Punkten, die große Frage nach verlässlichen Rotwild-Bestandszahlen liessen Sachsenforst und TU Dresden jedoch offen. 

Es liegen bislang nur die unzuverlässigen Ergebnisse des Distance Sampling, also der Befahrung von Transekten bei Nacht mit Nachsichtkameras vor, die mit vermeintlich allgemeingültigen Faktoren später hochgerechnet werden.

Mehrere Wortmeldungen wiesen genau auf diesen Fehler hin, da häufig Äsungsflächen wie Polterplätze oder kleine Waldwiesen eben in der Nähe der Wege sind, wo sich das rudelbildende Rotwild dann aufhält, man aber möglicherweise auch keinen Faktor größer als 1 angesetzen kann, um Rückschlüsse auf die Population zu ziehen.

Hierzu sind im FoB-Untersuchungsgebiet von ca. 6.000 ha etwa 1.600 Losungsproben gesammelt worden, um eine Kotgenotypisierung zu machen, woraus man die Zahl männlich / weiblich berechnen kann, und die Zahl unterschiedlicher Individuen, leider jedoch keinen Altersklassenschlüssel.

Ebenso sind etwa 250.000 Fotofallen-Fotos auszuwerten, was noch lange nicht abgeschlossen ist.

Somit hat man erst mal in diesem Stadium des Projektes noch keine Populationsgrößen oder -strukturzahlen auf die man sich bei allen weiteren Planungen z.B. in der Hegegemeinschaft Osterzgebirge stützen könnte - diese bleiben abzuwarten!

25.09.2017 C. Geißler


Quelle: DJV

Beratung zur Evaluierung von Hegegemeinschaften in Sachsen - Studie von Dr. Denie Gerold und Dr. Friedhart Werthschütz am 07.06.2017 in Pillnitz auf Einladung der Oberen Jagdbehörde

 

Am 07. Juni 2016 waren neben weiteren der Vorstandsvorsitzende der HG Beerwalde Peter Schlottke und der stellvertretende Vorsitzende der HG Osterzgebirge Carsten Geißler zu einer gemeinsamen Beratung der Oberen Jagdbehörde mit weiteren Hegegemeinschaftsleitern, LJV-Präsident und beiden Stellvertretern, ÖJV-Vorsitzendem und Oberster Jagdbehörde nach Pillnitz eingeladen.

Abschlußbericht Evaluation Hegegemeinschaften
Evaluation der Hegegemeinschaften in Sachsen, Statusfeststellungen, Probleme, Folgerungen
Abschlussbericht-Guta_HeGe-mit_Anlagen.pdf (32.06MB)

Dort stellten Dr. Denie Gerold und Dr. Friedhart Werthschütz ihre Studie, finanziert aus Mitteln der Jagdabgabe, vor, die die Hegegemeinschaften insgesamt in Sachsen erfassen sollte, deren Status, Tun und Handeln darstellt, und die Probleme vor Ort und Kommentar zu jagdlichen und fachlichen Problemstellungen einmal komplex hinterfragen sollte.

Unter anderem waren die Ergebnisse der Studie, in der von offenbar 37 existierenden Hegegemeinschaften in Sachsen sich 32 die Mühe machten, den vielseitigen Fragebogen auszufüllen, folgende:

  • die rechtliche Situation und Stellung der Hegegemeinschaften ist deutlich zu schwach
  • Befugnisse/Empfehlungen von HGs müssen für alle Reviere im Wirkungsbereich verbindlich sein.
  • Verordnungen und Erlässe müssen eine "resultierenden" verpflichtende Mitgliedschaft schaffen.
  • die finanzielle Absicherung von Hegegemeinschaften als "Kinder des Gesetzgebers" ist unzureichend.
  • Abschussmeldungen zum 10.04. sind abzulehnen, Abschussmeldungen müssen monatlich an UJB/HG erfolgen.
  • Empfehlungen der HG im Jagdbeirat der Landkreise müssen verbindlich sein.
  • es wird eine Förderung auch dieses Ehrenamts gefordert (Zeitansatz!!!)
  • Bewegungsjagden im Januar sind per Verordnung auszuschließen

Die Veranstalter, die Obere Jagdbehörde, vertreten durch Frau Müller und Herrn Birka, sowie die Oberste Jagdbehörde, vertreten durch Herrn Gutzer, verkündeten nach Darstellung der Ergebnisse durch Dr. Gerold gleich unisono, aber jeder für sich, dass man über die rechtliche Stellung hier nicht diskutieren brauche, da diese Institutionen daran sowieso nicht ändern könnten.

Fragt sich nur, welches Podium die Hegegemeinschaften denn alternativ haben, um die schwache Situation und resultierende Probleme Richtung Staatsministerium zu verdeutlichen?!

Manche(r) Jäger und Interessierte war vielleicht zum damaligen Rotwildsymposium in Radebeul, Carsten Geißler von der HG Osterzgebirge war vor 3 Jahren noch zu selbigem in Warnemünde.

Jeder, der dort den Vortragenden -meist Wissenschaftlern, oft aus verschiedenen europäischen Ländern- zuhört, musste zu der Erkenntnis kommen, dass es mit der Freiwilligkeit eben dann nicht getan ist, wenn es z.B. um Egoismen geht, die mancher Zeitgenosse noch glaubt in "seinem" Jagdrevier ausleben zu können, oder eben auch um die Einordnung von großen Abschussplänen (klar, auch Bundes- und  Landesforstverwaltung) in eine gesamte Populationssteuerung.

An jeder dieser Stellen muss man gezwungen sein, zu diskutieren und Lösungen zu finden, aber das ist eben bei der hiesigen Freiwilligkeit nicht gegeben.

Dass die Sichtweise der HGs auf diesen Umstand unterschiedlich ist, hängt sicherlich mit den regionalen Besonderheiten zusammen. Aber wir sehen an den Forderungen der Evaluierung in Sachsen,  sowie am Beispiel Rheinland-Pfalz und einigen weiteren Bundesländern, dass dort, wo insbesondere eben Rotwild-Populationen und deren Lebensraum zu steuern sind, Rotwild-Hegegemeinschaften Pflicht sind bzw.hier werden sollten. Die Forderung liegt klar auf dem Tisch.

Es geht nicht nur um Abschußplanung, sondern um Lebensraumverbesserung, Ruhezonen, Jagdmethoden, Besucher- und Tourismuslenkung.

In unserer HG Osterzgebirge ist die Situation sicher günstig:

  • wir haben in den letzten Jahren 2 Lebensraumprojekte realisiert,
  • wir haben eine Homepage www.jagd-osterzgebirge.de,
  • wir haben zwei Gruppenabschußpläne (VJB und EJB/GJB - auch so eine Fehlkonstruktion!) die wir intensiv miteinander beraten, und woraus wir die Rot-, Muffel- und Damwildpopulation steuern,
  • wir haben eine 2013 erneuerte Satzung
  • sowie eine seit 2013 eine Beitragssatzung;
  • wir haben eine intensive und gute Zusammenarbeit mit der UJB

--->unsere HG Osterzgebirge funktioniert bei allen Hakeleien bezüglich der Abschusszahlen und der Jagdmethoden im Januar vorbildlich, das erkennt sogar die Obere Jagdbehörde an (Einwurf Herr Birka).

 

Aber: egal wie und was wir diskutieren, Stückzahl, Jagdmethode, Nachtjagd, Fütterungskonzept oder sonst etwas --  wir haben keine Durchschlagskraft von Mehrheitsbeschlüssen und keine Verbindlichkeit unserer Empfehlungen, wir sind in der Tat "zahnlose Tiger", niemand muss sich einordnen, jeder kann -wenn er will- gehen.

Und weder Untere noch Obere Jagdbehörde muss unsere Empfehlungen in Bescheide übernehmen.
 

Wenn dieses Grund-Übel nicht zuerst wenigstens erkannt und in das SMUL transportiert wird, wird zumindest der Autor, stellvertr. Vorsitzender Carsten Geißler, an diesen Beratungen nicht mehr teilnehmen.

Autor: Carsten Geißler

 

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Wir Jäger haben Freude an der Ausübung des Weidwerks! Schließlich ist damit nicht nur das Naturerlebnis verbunden, sondern auch Spannung während der Jagd und die Befriedigung danach, ein Wildtier sauber zu erlegen....Mit der Jagd wird eine uralte, traditionsreiche Beschäftigung des Menschen in zeitgerechter Form weitergeführt.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Jagd in der heutigen Form keine Tierart auch nur annähernd in ihrer Existenz bedroht. Vielmehr wird durch die Jagd ein Teil der natürlichen Mortalität genutzt, und es wird nur der Zuwachs abgeschöpft. Ohne eine regelmäßige Bejagung würden die Schäden im Forst und in der Landwirtschaft sowie die Anzahl der Wildunfälle außerdem stark zunehmen.

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